11. September 2011

Tag der Pecherei 2011

Der Tag der Pecherei am Pecherpfad fand bei traumhaft schönem Wetter am 10. 9. 2011 statt. Wie geplant startete das Programm mit einem Besuch der Kinder der Waldschule Wiener Neustadt, Pecherei-Vorführungen durch Leopold Wöhrer und Schauschnitzen mit der Motorsäge durch Gerhold Wöhrer.
Ab 10 Uhr 30 kamen bekamen dann die ersten Gäste bereits Grillwürste und Gulaschsuppe, auch die Mehlspeisen und der Kaffeestand fanden guten Zuspruch.
Im Anschluss an das Kinderprogramm pflanzten alle teilnehmenden Kinder gemeinsam mit Bürgermeister Johann Grund und Vizebürgermeister Leopold Schagl einen von diesen beiden gespendeten Lebensbaum für alle im Jahr 2011 geborenen Kinder in Matzendorf-Hölles.
Nach einem etwas langatmigen Start wurde die Barbara-Statue, gespendet von den Hagenthaler Sportschützen, von Militärdekan i.R. Mag. Ernst Faktor gesegnet und die Ehrengäste (darunter auch BM a.D. Dr. Johannes Fahrnleitner) von Ernst Schagl begrüßt.
Danach ging es am Festplatz mit der D'Original Sautanz Musi und guter Stimmung in einen wunderschönen lauen Abend. Zahlreiche Gewinner konnten sich über einen der über 200 Tombolapreise, gezogen von den Jungpechern und der Waldkönigin Viktoria I., freuen und auch der Tanzboden war gut besucht. Für die Beleuchtung sorgte FF Kommandant HBI Ing. Wolfgang Schagl.
Den Hauptpreis der Tombola, einen Holzbrunnen, gestaltet von Leopold Wöhrer, gewann Raimund Siegmund aus Hölles.
Besonders beliebt war die stimmungsvoll eingerichtete Waldbar des Freizeitclubs Trift Hölles und so klang der Tag der Pecherei erst weit nach 22 Uhr (und nachdem noch die Braut einer Hochzeit im Dorf entführt worden war) aus.

20. August 2011

Tag der Pecherei

Wir freuen uns, für den 10. September 2011 den "Tag der Pecherei" am Pecherpfad Hölles ankündigen zu können.
Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit einem Besuch der Kinder der Waldschule Wiener Neustadt, danach gibt es Führungen bei denen die Pecherei am Baum gezeigt wird.
Ab 11 Uhr 30 gibt es ein Kinderprogramm, bei dem ein Lebensbaum gepflanzt wird.
Um 13 Uhr 30 hält Ing. Leopold Ziehaus vom Lebensministerium einen Vortrag zum Pechwald.
Um 14 Uhr 15 wird beginnt der Festakt mit der Begrüßung der Ehrengäste, unter anderem der Waldkönigin 20011 Viktoria I. und Segnung der Barbarastatue mit musikalischer Umrahmung durch den Männergesangsverein Edelweiß Hölles.
Ab 15 Uhr 30 spielt dann "D'Original Sautanz Musi" auf bis zur Verlosung der Tombolapreise um 19 Uhr 30.
Für Speisen und Getränke sorgen die örtlichen Vereine.

12. August 2011

Pecherei wird zum immateriellen Weltkulturerbe


Nach Empfehlung von Bezirksforstsekretär Dipl.Ing. Herbert Kohlross hat Lokalhistoriker und Mitbegründer des Pecherprojektes in Hölles, Ernst Schagl, eine umfangreiche Dokumentation über die Geschichte und Arbeitstechniken der Pecherei im südöstlichen Niederösterreich verfasst und bei der UNESCO-Kommission eingereicht.
Dazu wurde die Arbeitsgemeinschaft "NÖ. Pecherstraße" ins Leben gerufen und alle Projekte, die es in den Gemeinden noch gibt, zusammengefasst. Neben dem Pecherpfad Hölles gibt es noch Schauräume mit Arbeitsgeräten bzw. Lehrpfade in Hernstein, Wöllersdorf, Gutenstein, Markt Piesting, Hohe Wand, Winzendorf, Waidmannsfeld und Klausen-Leopoldsdorf.
Die Nationalagentur für das Immaterielle Kulturerbe hat schließlich die Pecherei im südlichen Niederösterreich in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen.
Der Pecherpfad Hölles ist damit auch berechtigt, das Zeichen der UNESCO zu führen.
Die an die Initiatoren verliehenen Urkunden werden beim Tag der Pecherei am 9. September 2011 am Pecherpfad Hölles präsentiert.

9. Juli 2011

Lieblingsverein 2011

Der Pecherpfad Hölles hat im Rahmen des Verschönerungsvereines Hölles an dem von der niederösterreichischen Landesregierung veranstalteten Bewerb "Lieblingsverein 2011" teilgenommen. Mit 12.372 Stimmen wurde er in der Kategorie "Kultur/Bildung/Dorferneuerung" 11. Im Bezirk Wiener Neustadt erreichte er den 1. Platz. In St. Pölten nahmen die Initiatoren am 9. Juli 2011 beim Gründungsfest der Landeshauptstadt eine Ehrenscheibe in Empfang.
Wie danken allen, die für uns ihre Stimme abgegeben haben.

8. August 2009

Eisschützenverein Höflach

Der Eisschützenverein Höflach, Gemeinde Fehring, aus dem Bezirk Friedberg in der Steiermark hat im Rahmen eines Ausfluges nach Niederösterreich als Erstes am Pecherpfad Hölles Station gemacht. Den Teilnehmern wurde vonLeopold und Gerhold Wöhrer die Pecherei, wie sie entstanden ist und zuletzt bis Anfang der 1970er Jahre ausgeübt wurde erklärt und vorgezeigt. Der Ausflug führte den Eisschützenverein dann auch noch in das Flugmuseum Wiener Neustadt.

31. Juli 2009

Jugendgruppe aus Hirtenberg

Heute hat eine Jugendgruppe bestehend aus 21 Erwachsenen und Kindern im Alter von 3 bis 14 Jahren den Pecherpfad besucht. Leopold Wöhrer hat, routiniert wie immer, die Arbeit des Pechers an den Schaubäumen vorgeführt. Nach der Führung gab es zur Stärkung für die Kinder Brötchen vom Heurigen Erich und Annemarie Hartberger. Schließlich gab es noch einen Wettbewerb, bei dem die Kinder Nägel in einen Schwarzföhrenstamm schlagen konnten.
Der Führung hat sich auch spontan ein Ehepaar aus den Niederlanden angeschlossen, das derzeit Urlaub in Österreich macht und sich auch für die Pecherei interessierte.

29. Juli 2009

Gästebücher

Die Besucher des Pecherpfades schreiben immer wieder nette Widmungen in das aufliegende Gästebuch. Wir wollen Ihnen diese nicht vorenthalten. Für jedes Jahr gibt es ein eigenes Gästebuch: 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008 und das Festgästebuch.

1. Mai 2009

Oldtimertraktoren am Pecherpfad

Organisiert von Friedrich Kompas haben 90 Oldtimertraktor-Freunde aus Leobersdorf und Weikersdorf mit über 40 Traktoren einen Ausflug zum Pecherpfad Hölles gemacht. Dort wurden sie von Bürgermeister Johann Grund und Vizebürgermeister Leopold Schagl begrüßt.
Ernst Schagl und Leopold Wöhrer veranstalteten die erste Erlebnisführung dieses Jahres, bevor die Traktoren zum Mittagessen zum Heurigen Gerhard und Maria Schagl weiter fuhren.
Neben den Bildern von der Führung am Pecherpfad gibt es auch solche von den Traktoren hier zu sehen.

27. April 2009

Schartenmachen

Um im Frühjahr der Pecherei nachgehen zu können, wurden von den Pechern Scharten gemacht. Diese dienten dazu, das Pech, das aus der Baumwunde floss, in das Pechhäferl zu leiten.
Die Scharten wurden aus astfreien Weißföhrenstücken mittels eines Schartenhobels geschnitten. Auf der Schartenobelbank wurde der Holzblock eingespannt, zunächst mit dem Rintler von der Rinde befreit und dann runddum gehobelt.
Hier wird diese Arbeitstechnik von Leopold Wöhrer und seinem Sohn Andreas vorgeführt.

15. April 2009

Eröffnung der Saison 2009 am Pecherpfad



Die heurige Saison am Pecherpfad Hölles begann Leopold Wöhrer mit dem Fürhacken der Föhren auf dem Gelände des Schießplatzes Hölles. Interessiert verfolgten Oberst Bernhard Rhabek, Vizeleutnant Rudolf Lang und Schießplatzwart Offizial Martin Hütterer vom der 4. Betriebsversorgungsstelle des Militärkommandos Niederösterreich die von Leopold Wöhrer gezeigten Arbeitsschritte vom Rinteln (oder Röteln), Plätzen, Fürhacken, Schlagen des Pechschabels und das Einsetzen des Pechhäferls.